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Newsletter 01/2008

7 Experten-Tipps zur Umsetzung guter Vorsätze

Prof. Dr. Udo Rudolph, Professor für Allgemeine Psychologie und Biopsychologie der TU Chemnitz

  1. Nicht zu viel auf einmal wollen! Viele gute Vorsätze stehen einander eher im Weg. Konzentrieren Sie sich lieber auf eine Sache und verfolgen Sie diese dafür konsequent. Das Rauchen lässt sich eher abgewöhnen, wenn Sie nicht gleichzeitig noch auf Schokolade und Fernsehen verzichten wollen.
  2. Bleiben Sie realistisch! Wenn Sie bislang eher ein Sportmuffel waren: Aus Ihnen wird binnen weniger Wochen mit Sicherheit kein Marathonläufer. Nehmen Sie sich vielmehr vor, regelmäßig eine Strecke zu joggen, die Sie nicht überfordert. Das bewahrt Sie vor Frust und verhilft zu Erfolgserlebnissen.
  3. Werden Sie konkret! Sagen Sie nicht: Im neuen Jahr werde ich mir mehr Zeit für meine Familie nehmen. Sagen Sie vielmehr: Fortan sind alle Wochenend-Nachmittage für jegliche Büroarbeit tabu und gehören nur mir und meinen Liebsten.
  4. Schritt für Schritt!
    Fangen Sie klein an und steigern Sie sich lieber nach und nach. Das ist besser, als schon bei der ersten (zu hohen) Hürde aufgeben zu müssen. Gehen Sie also nicht gleich beim Zehn-Kilometer-Lauf an den Start, nehmen Sie sich vielmehr erst eine oder zwei Sportplatzrunden vor. Wer weiß, was daraus einmal wird, wenn Sie allmählich über sich hinauswachsen ...
  5. Belohnen Sie sich! Und nicht erst dann, wenn Sie ihr großes Ziel erreicht haben. Bereits für das Erreichen eines wichtigen Zwischenziels sollten Sie sich etwas Gutes gönnen. Beispiel: Wenn ich es eine Woche ohne Nikotin schaffe, kaufe ich mir die CD, die ich längst schon haben wollte. Oder als Ansporn: Ich kaufe mir erst dann die CD, wenn ich eine Woche rauchfrei bleibe.
  6. Machen Sie Ihre Ziele publik! Vielen Menschen fällt die Überwindung leichter, wenn sie sich vor anderen beweisen müssen. Geben Sie also Ihrer Familie oder Freunden bekannt, woran Sie arbeiten wollen, und Sie werden sehen, über welches Durchhaltevermögen Sie plötzlich verfügen. "Ich werde euch schon zeigen, dass ich es kann!" - mit diesem Gefühl lässt sich so manche schwere Nuss knacken.
  7. Durchhalten! Geben Sie nicht gleich beim ersten Rückschlag auf oder weil Sie meinen, Sie kommen nicht schnell genug voran. Sehen Sie eine solche Krise als Chance - um noch einmal in sich hineinzuhören. Was lässt sich besser machen? Wer kann mir helfen? Mit Sicherheit ist nicht das Ziel falsch, aber vielleicht muss der eingeschlagene Weg etwas verändert werden, damit sich der gewünschte Erfolg einstellt.

Unternehmensziele 2008

Welche Ziele packen Sie konkret in diesem Jahr 2008 an?
Der Wunschzettel ist oft sehr groß, ohne allerdings zu konkret zu sein. Folgende aktiven Ziele schlagen wir Ihnen in geschäftlicher Hinsicht für das Jahr 2008 vor:

  1. Optimierung der Kundenbindung. Dieses Ziel erreichen Sie mit Hingabe (menschlich, fachlich und nicht alltäglichem).
  2. Neukundengewinnung. Dafür müssen Sie aktiv kommunizieren (im und außerhalb des Salons).
  3. Reaktivierung von ehemaligen Kunden. Bauen Sie Brücken und geben Sie sich und Ihrem Ex noch eine Chance (Kundenpostkarten sind ein geeignetes Mittel).
  4. Steigerung des Pro-Kopf-Umsatzes. Durch gezielte Beratung und Preis- Leistungstransparenz lösen Sie auch dieses Vorhaben (Beratungshilfen, Poster und Preislisten sind unterstützend förderlich).
  5. Erhöhung der Besuchsfrequenz. Bringen Sie die Kunden zu häufigeren Besuchen (Kundenzeitungen, Geburtstagskarten sind förderliche Elemente).
  6. Erhöhung des Bekanntheitsgrades. Dafür müssen Sie laut werden (Aktionen, Modenshows und Kooperationen eignen sich vorzüglich).

Weder die Ziele, noch die Maßnahmen haben Anspruch auf Vollständigkeit, aber sie können Ihnen die Richtung aufzeigen. Jetzt könnten Sie natürlich sagen, dass alle Ziele angebracht und zutiefst anstrebenswert sind, doch ich muss Sie leider einbremsen. Alle Ziele gleichzeitig anzugehen, würde nicht funktionieren. Jede Aufgabe hat einen anderen Charakter und hat andere Schwerpunkte und zieht bestimmte Notwendigkeiten nach sich. Daher sollten Sie einen Prioritätenplan erstellen und Ihre Ziele genau festlegen. In welchem Zeitraum wollen Sie welchen Ziele angehen, umsetzen, kontrollieren und festigen. Es geht auch hier um Nachhaltigkeit. Weder die Neukundengewinnung noch die Imagesteigerung gehen mit einer einzigen Aktion. Erfolgreiches Salonmanagement ist eine umfassende und dauerhafte Aufgabe.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Ziele Sie wählen und vorrangig umsetzen sollen, so wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Berater.

Der Soll-/Ist-Abgleich

Die Planung ist gemacht, die Kosten sind kalkuliert, die Werbebudgets geschnürt und die Weiterbildungsrichtlinien sind abgestimmt. Jetzt geht es an die Umsetzung.
Die Frage ist nur wie genau. Hier beginnen bereits die ersten Geister, das Schiff zu verlassen. Dabei ist es doch eigentlich sehr einfach. Sie setzen sich mit jedem Mitarbeiter zusammen, fassen die Entwicklung des letzten Jahres zusammen und erklären Ihre Ziele für das neue Jahr. Dabei erklären Sie auch dem Mitarbeiter, was Sie genau von ihm/ihr erwarten. Neben den üblichen fachlichen und menschlichen Wünschen werden auch die Planzahlen vorgegeben. Dabei ist es wichtig, dass Sie das Jahresziel zwar vorgeben, aber dann auch die Teilziele besprechen. Zerlegen Sie das Jahresziel in kleine Häppchen. Am geeignetsten sind Tagesvorgaben.
Diesen Wert (Umsatz pro Tag) kann nahezu jeder Mitarbeiter verstehen und einordnen. Hier sind Sie dann wieder unterstützend gefordert. Erklären Sie Ihrem/Ihrer Mitarbeiter/in, wie er/sie dieses Ziel erreichen kann. Gerade wenn Sie selbst noch mit am Stuhl stehen, können Sie an konkreten Beispielen von sich oder besser noch von dem Mitarbeiter selbst aufzeigen, was er/sie wirklich drauf hat. Übergeben Sie dann dem Mitarbeiter den Soll-/Ist-Abgleich, eine Monatsliste, bei der die Mitarbeiter jeden Tag ihre tatsächlichen Zahlen aufschreiben und mit den Soll- oder Planzahlen abgleichen können. Damit die Aktion nicht verpufft, lassen Sie sich jeweils am 1. des Folgemonats die Liste persönlich von Ihrem Mitarbeiter geben.
Sprechen Sie die Liste mit jedem Mitarbeiter kurz durch. So sehen Sie sehr schnell, wohin die Reise geht. Je schneller Sie loben oder kritisch unterstützen, desto schneller werden Sie und Ihre Mitarbeiter die gesteckten Ziele erreichen. Eine Soll-/Ist-Abgleichsliste erhalten Sie auf Wunsch natürlich von Ihrem Beratungsteam. Viel Spaß beim Ziele erreichen.

So vereinbaren Sie Ziele, die mit Begeisterung verfolgt werden!

Das Vereinbaren von Zielen ist eines der wichtigsten Führungsinstrumente. Denn so stellen Sie als Unternehmer sicher, dass Ihre Mitarbeiter auch wirklich "in die richtige Richtung" gehen.
Damit Sie jede Möglichkeit der Zielvereinbarung optimal nutzen, haben wir für Sie eine Checkliste zusammengestellt, mit der Sie optimal vorbereitet in Ihr nächstes Zielvereinbarungs-Gespräch gehen können. Selbst dann, wenn die Zeit zur Vorbereitung des Gesprächs aus irgendwelchen Gründen denkbar knapp sein sollte!

Vorbereitung
Bevor Sie in das Gespräch mit Ihrem Mitarbeiter gehen, legen Sie folgende Punkte fest:

Gesprächsbeginn
Beginnen Sie Ihr Gespräch mit ehrlich gemeintem Lob! Besprechen Sie dann die im letzten Jahr vereinbarten Ziele:

Gesprächsverlauf
Nun ist es an der Zeit, über die neuen Ziele zu sprechen. Fragen Sie Ihren Mitarbeiter zunächst, welche Ziele er sich selber setzen möchte.

Der letzte Schritt
Zu guter Letzt überprüfen Sie gemeinsam, ob die Ziele realistisch sind und klar formuliert wurden (also von beiden Seiten auch gleich verstanden werden). Sind die Ziele

Werbeplaner 2008

Damit Sie immer auf dem Laufenden sind, haben wir für Sie einen Werbeplaner entwickelt. Gerne können Sie ihn bei Herrn Keim 0981-97789125 (w.keim@ffcag.de) in elektronischer Form anfordern.

Spruch des Monats:

Pläne machen und Vorsätze fassen bringt viel gute Empfindungen mit sich. Friedrich Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

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