Newsletter 03/2008
Das Mandatstreffen der ZFU GmbH am 5./6. April 2008 in Nürnberg
Interne und externe Trainer nehmen Stellung zu den Themenbereichen: Kundenbetreuung im 21. Jahrhundert, Führung, Werbung Wirb oder stirb!, vom Wissen zum Können ... Im Kreise von Gleichgesinnten steht auch wieder der persönliche Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt.
Für Fragen steht Ihnen Frau Katharina Rogalsky (+49 (0) 9823 - 9 24 99 32) gerne zur Verfügung.
Die Regenschirmaktion in Kooperation mit der Bayer AG
Wie die Klimakatastrophe zur neuen "Weltrettungs-Religion" wird.
Erlauben Sie bitte einen kleinen Rückblick, zu der innerhalb unseres Mandates durchgeführten Regenschirmaktion mit der Bayer AG. Mehr als 40.000 Regenschirme wurden an unsere Mandanten versendet. Die Regenschirme wurden in unterschiedlichster Weise an die Kundinnen und Kunden weitergegeben.
Vom Schirmservice bis hin zur kombinierten Spendenaktion war alles vertreten. Exemplarisch haben wir das Ergebnis von Herrn Klammann aufgeführt. Insgesamt kamen bei ihm 1.910,- € für einen guten Zweck zusammen. Die Hausbank stockte den Betrag auf und so konnten schließlich 2.500,-€ der Jugendhilfe Bergisch Land übergeben werden. Hier zeigt sich der zukunftsweisende Ansatz von Netzwerken.
Herr Peter Hofmann (Fröhlich & Friends Consulting AG) entwickelte zusammen mit Frau Heike Schramm (Bayer AG) die Grundidee. Herr Klammann suchte sich eine lokale soziale Einrichtung (Jugendhilfe Bergisch Land), die Aktion wurde durchgeführt, die Hausbank (Sparkasse) stockte den Betrag auf und die örtliche Presse machte Fotos und brachte einen PR-Bericht.
Im Salon wurde schließlich das Ergebnis publik gemacht und den Kunden gedankt. Auf dieser Aktionsstrecke gibt es nur Gewinner und genau dies ist der einzig lang fristig wirksame Mechanismus.
Einmal angestoßen, dreht sich das Aktionsrad immer weiter. Beim nächsten Mal hat möglicherweise ein anderer Beteiligter eine Idee und bedient sich wieder der bewährten Netzwerkpartner.
Text von Peter Hofmann
Geschenkte Zeit die Hair & Beauty 2008 wurde abgesagt.
Sicher haben sich viele bereits auf den Besuch der Hair & Beauty 2008 eingestellt. Leider findet diese Veranstaltung in diesem Rahmen und in diesem Jahr nicht statt. Es steht mir nicht zu, irgendeine Bewertung abzugeben. Aber was folgt daraus? Sie haben ein Wochenende gewonnen, zwei volle Tage. Es stellt sich natürlich dann die Frage: »Was damit anfangen«?
Variante 1: Zu Hause einmal so richtig abhängen. Die Sonntagszeitung von der ersten bis zur letzten Zeile ausführlich studieren und das am Besten noch mit drei Tassen Kaffee. Nach einem schönen Essen mit Ihren Lieben ein Spaziergang im Englischen Garten, ein Einkehrschwung in einem kuscheligen Café, um die Passanten zu beobachten usw..
Variante 2: Organisieren Sie sich einen Trainer für Ihr Team und führen eine Schulung zu einem aktuellen Thema durch. Am Abend gehen Sie dann mit Ihren Mitarbeitern und dem Trainer zum Pizza Essen und lassen den Abend in feucht fröhlicher Runde ausklingen.
Variante 3: Sie arbeiten Ihren Schreibtisch konzentriert von oben nach unten durch. werfen Überflüssiges (Mahnungen gehören übrigens nicht dazu) in den Müllkübel. Aufhebenswertes heben Sie in Ihrem »Aufhebeordner« auf und werfen dann auch gleich die aufgehobenen Seiten vom letzten Mal (anno 1999) in den Müllkübel. Schließlich kommen Sie zu den Schriftstücken, die Sie eigentlich schon verdrängt haben und arbeiten diese auf. Gönnen Sie sich zwischendurch ruhig einmal die eine oder andere Kaffeepause, denn Sie müssen keine Rekorde aufstellen. Wenn Sie schließlich den Schreibtisch geordnet, geleert und die Haufen aufgelöst haben, gönnen Sie sich etwas ganz besonderes (ich bin sicher, dass ich Ihnen hier keinen Tipp geben muss).
Was Sie mit der Zeit anfangen, ist vollkommen egal, nur tun Sie es bewusst. Wenn Ihnen diese beiden Tage geschenkt wurden, sollten Sie dieses Geschenk auch mit offenen Armen empfangen.
Trends 2008: Bike-Mania
Nachdem wir Ihnen schon den Carbon-Cult als Megatrend vorgestellt haben, widmen wir uns heute dem Trend: »Bike-Mania«. Auch dieser Trend wurde von Matthias Horx (Trend-Report 2008) neu definiert. Das Fahrrad scheint tatsächlich der neue alte Gewinner der Klimadiskussion zu werden.
Was ist in und was ist out? Alleine die Begrifflichkeit schreit schon danach, abgelehnt zu werden. Aber grundsätzlich gehören große spritfressende Autos der nahenden Vergangenheit an. Die Zukunft weist in eine andere Richtung. Spritsparer oder Alternativverbraucher sind die großen Gewinner im zukünftigen Rennen der Mobilität. Der lokale Hero ist das gute alte Fahrrad. Die »kreative Klasse« verkauft ihr Auto, wenn sie in die Stadt zieht! Das statistische Bundesamt erklärt, dass in 81% der deutschen Haushalte mindestens 1 Fahrrad vorhanden ist.
Der Zweirad-Verband (ZIV) meldet, dass im ersten Halbjahr 2007 3,1 Mio Fahrräder in Deutschland verkauft wurden. Der Export stieg um 35% und der Inlandsumsatz um 8%. Im Durchschnitt kostet heute ein Fahrrad 345,- €. Genug der Zahlen, Daten und Fakten. Wie können wir damit umgehen? Nachdem wir im letzten Blickpunkt das Thema Energiesparen hatten, stellt sich die Frage nicht wirklich.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, so steigen Sie auf das Fahrrad um. Damit sind Sie voll im Trend, immer vorne mit dabei und tun Ihrer Gesundheit auch noch etwas gutes. Im übrigen können Sie Ihr Fahrrad natürlich auch hervorragend als Werbemedium verwenden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie von ehemaligen, aktuellen und zukünftigen Kunden gesehen werden können.
Zitat des Monats
Für den Idealisten ist die nahe Zukunft belanglos, den Zyniker hingegen kümmert die ferne Zukunft nicht. Der Realist jedoch betrachtet das, was in naher Zukunft geschieht, als ausschlaggebend für die ferne Zukunft.