Newsletter 07/2009
Chefgedanken von Peter Hofmann
Die Definition von Inspiration (laut Wikipedia) lautet: lat.: inspiratio = Beseelung, Einhauchen von „spiritus“ = Leben, Seele, Geist. Natürlich kennen Sie den Begriff, sicher verwenden Sie ihn auch regelmäßig, aber sind Sie es heute auch noch?
Immer wieder befragen Trainer und Seminaranbieter erfolgreiche Menschen nach Ihrem Erfolgsweg. Die Wege von erfolgreichen Persönlichkeiten sind so vielschichtig wie individuell. Jedoch lässt sich eine Gemeinsamkeit zwischen allen erfolgreichen Menschen finden – sie waren oder/und sind beseelt von Ihrer Idee, Ihrem Geschäft, Ihrem Metier – sie brannten oder brennen noch immer.
Brennen Sie auch noch lichterloh, wenn es um Ihr Business geht, oder glimmt nur noch ein anfälliges, schwaches Flämmchen? Natürlich haben wir alle einmal gebrannt, waren beseelt von unserem Geschäft, von unseren Ideen. Und wir haben etwas bewegt, haben die Geschäfte aufgebaut, haben Ideen verwirklicht, haben neue Dinge ausprobiert, sind neue Wege gegangen – war das nicht schön?
Der Erfolg gab uns Recht – und dann? Dann stieg unser Anspruch, unsere Notwendigkeiten, unser Sicherheitsbedürfnis und die Angst. Die Angst, das Geschaffene wieder verlieren zu können. Aus ehemaligen Angreifern wurden Verteidiger. Ist es das, was wir uns vorgestellt haben? Hat uns das beseelt? Nein, wir haben uns von dem Virus „Besitzstandswahrung“ infizieren lassen.
Besitzstandswahrung
Die Besitzstandswahrung (auch als Schlechterstellungsverbot bezeichnet) ist ein Begriff des Arbeits- und Verwaltungsrechts. Das alleine sollte uns schon abschrecken und zum Nachdenken bringen. Auf diese Position verharren viele Mitarbeiter in unseren Betrieben. Daher können und dürfen wir uns dies nicht auch noch leisten.
Wir waren erfolgreich und sind es noch, nur die Wahrnehmung hat sich verändert. Das Niveau hat sich angepasst. Während wir anfänglich mit einem Polo zufrieden waren, geht es heute unter einem 5er BMW gar nicht mehr. Genügte uns einst eine 2-Zimmerwohnung, so zahlen wir heute die Raten auf Häuser, in denen wir nur selten zu finden sind. Brachten uns einst 2 Wochen Mallorca höchsten Genuss, so muss es heute Jamaika und Konsorten sein (5 Sterne aufwärts natürlich).
Warum schreibe ich Ihnen das alles, wird sich sicher der Eine oder die Andere fragen?
Ganz einfach - wir sind satt geworden, träge, selbstgefällig und fordernd. Gleichzeitig wurden wir zu Verwaltern unserer vergangenen Erfolge. Damit könnte ich den Artikel eigentlich beenden, denn aus historischer Sicht wäre das Kapitel geschlossen. Nur Verlierer beenden so ihre Statements! Also wie geht es denn dann - weiter?
Lassen Sie uns ganz von vorne beginnen. Am Anfang war das Licht ... und wir erschaffen das von uns noch nicht gedachte, noch nicht gesprochene, noch nicht getane. Wir suchen die Erfüllung im Umgang mit unseren Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und unserem Netzwerk. Wie, Sie haben kein Netzwerk?
Na dann fangen Sie damit an. Suchen Sie sich Partner, die Kunden haben, die zu Ihrem System passen. Schlagen Sie einen gemeinsamen Weg ein, bei dem jeder gewinnt.
Klingt interessant – ist es auch. Streichen Sie die Sätze: „Ich kenne keine potentiellen Partner?“ „Ich traue mich nicht, auf fremde Geschäftsleute zuzugehen.“ „Die wollen sicher nicht mit mir kooperieren.“ „Die denken sicher, dass ich es nötig habe.“ „Das habe ich schon einmal ausprobiert und es hat nicht funktioniert.“ „Hier bei uns in der Region geht das gar nicht, Sie müssten einmal diese Sturschädel kennen lernen.“
Ausreden, nichts als Ausreden. Entschuldigungen für Trägheit, Angst, Ideen - und Mutlosigkeit. Doch es gibt einen Ausweg aus dieser Sackgasse!
„Egal, was Du tust – tue es gut.“ Das ist die Lösung, der Weg und das Ziel. Die schiere Größe des Aufgabenberges erschlägt uns oft und lässt uns im ersten Schritt verharren. Wenn wir uns auf den jeweils nächsten Schritt konzentrieren, dann werden wir diesen bewältigen, den nächsten und den nächsten. Seien Sie versichert, wir kommen an unserem Ziel an.
Kein Berg ist zu hoch, keine Klippe zu steil und kein Weg zu weit, um von uns nicht bewältigt zu werden. Wir müssen uns nur auf den Moment konzentrieren. Auf das, was wir gerade tun und das möglichst gut. Lassen Sie aber auch gleich den Perfektionsgedanken fallen. Perfektionismus ist etwas für Beamten und Buchhalter. Es sind nicht die Verwalter, die etwas bewegen, es sind die inspirierten Unternehmer/innen, die unsere Welt in Bewegung halten.
Wir sind alle Gewinner und auf dieser Welt, um zu gewinnen. Also nehmen Sie diese Verantwortung endlich voll und ganz als Aufgabe an. Während die Anderen warten, packen wir zu. Während der Rest der Welt zweifelt, glauben wir an unsere Fähigkeiten. Wenn alle fallen, stehen wir als Erste wieder auf. Wenn andere Ausreden suchen, finden wir die Lösungen. Während die Mitläufer auf den Windschatten hoffen, übernehmen wir die Führung.
Ich wünsche uns den Erfolg, den wir uns schaffen.
Niedrigerer Krankenversicherungsbeitragssatz ab 1. Juli 2009
Im Rahmen des sog. Konjunkturpaketes II wurde auch der paritätisch finanzierte Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung ab 1. Juli 2009 von 14,6% auf 14,0% gesenkt.
Der Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung beträgt dann 7,0% und der Arbeitnehmeranteil 7,9% (der allgemeine Gesamtbeitragssatz beträgt somit 14,9%).
Als Folge dieser Beitragssenkung verringert sich auch der Höchstbetrag für den steuerfreien Arbeitgeberzuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer von 268,28 € auf 257,25 € (3.675 € x 7%).
Die ursprünglich zum 1. Juli 2010 vorgesehene Anhebung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung von 2,8% auf 3,0% wird auf den 1. Januar 2011 verschoben.
Aktive Außenwerbung – die Hausaufgabe Nr.1
„Tue gutes und sprich darüber.“ „Klappern gehört zum Handwerk.“ Das funktioniert ja ganz gut, wenn Sie direkt beteiligt sind, aber was, wenn Sie einmal nicht da sind. Dann muss Ihr Unternehmen für sich selbst sprechen.
Setzen Sie auf Außenaufsteller und vor allem auf „Beachflags.“ Diese Beachflags sind preiswert, leicht zu bewegen und gleichzeitig standfest. Mobil oder fest installiert, je nachdem, welche Bedingungen bei Ihnen vor Ort herrschen. Die Beachflags bewegen sich im Wind und ziehen die Blicke der Passanten und Autofahrer auf sich.
Setzen Sie sich noch heute mit unseren Grafikern in Verbindung. Nutzen Sie die Chance, bevor es die Anderen tun. Für Fragen stehen Ihnen Herr Keim oder Herr Löw unter der Rufnummer 0981 - 97 78 91 23 zur Verfügung.