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Newsletter 08/2009

Abschaffung des häuslichen Arbeitszimmers

Bis 2006 waren Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer als Werbungskosten oder als Betriebsausgaben absetzbar.

Bis zu 1.250 €, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung stand.
Bis zu 1.250 €, wenn die betriebliche oder berufliche Nutzung des Arbeitszimmers mehr als 50 % der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit betrug.

In unbegrenzter Höhe, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildete.
Seit dem 1.1.2007 wird ein häusliches Arbeitszimmer nur noch dann steuerlich anerkannt, wenn es den „Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung“ darstellt. In diesem Fall sind die Arbeitszimmerkosten wie bisher in unbegrenzter Höhe absetzbar. Aufgrund der Neuregelung können nun Lehrer, Schulleiter, Richter, Außendienstmitarbeiter, Orchestermusiker, Arbeitslose, Auszubildende, Mütter in Elternzeit, Personen mit einer selbstständigen Nebentätigkeit und Arbeitnehmer mit Teilzeitbeschäftigung ein häusliches Arbeitszimmer leider nicht mehr steuerlich geltend machen.
Maßgebend für die Beurteilung des Arbeitszimmers als Mittelpunkt ist, dass der qualitative Schwerpunkt der Gesamttätigkeit im häuslichen Arbeitszimmer liegt. Dies ist der Fall, wenn dort die für den Beruf wesentlichen und prägenden Tätigkeiten verrichtet werden. Bei dieser Wertung kommt es nicht entscheidend auf die zeitliche Nutzungsdauer an. Der zeitliche (quantitative) Nutzungsumfang ist allenfalls ein Indiz:
Eine umfangreiche Nutzung spricht für den Mittelpunkt, eine nur geringfügige Nutzung eher dagegen.

Das Arbeitszimmer kann aber auch dann der Mittelpunkt sein, wenn die zeitliche Nutzung weniger als 50% der gesamten beruflichen und betrieblichen Tätigkeit ausmacht und die außerhäuslichen Tätigkeiten zeitlich überwiegen.

Wichtig ist, dass die Arbeiten im Arbeitszimmer für den ausgeübten Beruf so maßgeblich sind, dass sie diesen prägen. Es genügt nicht, dass die Tätigkeiten im Arbeitszimmer lediglich eine unterstützende Funktion haben.

Tipp: Auch wenn das Arbeitszimmer nicht mehr anerkannt wird, so können Sie doch weiterhin Aufwendungen für Einrichtungsgegenstände absetzen, die Sie so gut wie ausschließlich für berufliche Zwecke nutzen. In Betracht kommen insbesondere Schreibtisch, Schreibtischstuhl, Schreibtischlampe, Bücherregal, Bücherschrank, Beistelltisch, Computertisch. Es spielt keine Rolle, ob sich die Gegenstände im nicht anerkannten Arbeitszimmer oder in einem anderen Raum befinden.

Quelle: Haufe Steueraktuell

Erhöhung der Sichtbarkeit

Die grundsätzliche Hausaufgabe eines jeden Unternehmens ist die optimierte Sichtbarkeit für Passanten und potentielle Kunden.

In der letzten Ausgabe stellten wir die Beachflag vor. Sie erfüllt die Aufgabe in hervorragender Form. Wichtig ist bei Beachflags der gute und sichere Stand. Gleichzeitig sollte die Beachflag aber auch mobil sein.
Daher sind vor dem Salon platzierte Ständer sinnvoll. Diese können beispielsweise aus Beton gegossen werden. In der heutigen Ausgabe stellen wir Ihnen die Bockständer von Herrn Bernd-Michael Hock und Herrn Frank Brormann vor. Beide Bockständer sind sehr gut geeignet um auf den Salon und dessen Aktionen und Besonderheiten hinzuweisen.

Konflikte – und ewig grüßt das Murmeltier, von Peter Hofmann

Zunächst zwei sich ergänzende Definitionen: Konflikte sind Störungen, die den Handlungsablauf unterbrechen und belastend wirken. Konflikte haben die Tendenz zu eskalieren, d.h. sie weiten sich aus und nehmen an Intensität zu. Konflikte werden als Störung des „normalen“ Lebens empfunden und halten von einem gewohnten Handlungsablauf ab.
Konflikte unterscheiden sich von Problemen vor allem dadurch, dass sich die Parteien in der Bewältigung der Situation eins sind und dabei negative Gefühle entwickeln. Da die Gefühle einen starken Handlungsantrieb verursachen, ist die Aktionsbereitschaft in Konflikten sehr hoch.

Soweit die Theorie, die Praxis sieht leider keinen Deut besser aus. Konflikte sind keine Ausnahme, sondern viel mehr die Regel. Konflikte sind nicht vermeidbar, mit dieser Tatsache sollten Sie sich anfreunden. Konflikte können auch nicht ausgesessen werden. Konflikte bleiben solange existent und belastend, bis sie gelöst werden.
Auch das klingt sehr leicht, erweist sich im täglichen Leben aber als sehr schwer. „Die Zeit heilt alle Wunden“. Leider stimmt auch dies nicht. Erst wenn wir selbst die Verantwortung für unsere Handlungen und Gedanken übernehmen, haben wir die Macht, die Situation zu ändern. Einen Konflikt zu lösen bedeutet in den wenigsten Fällen eine dauerhafte, wunderschöne Situation zu schaffen. Im Idealfall führt es dann aber zu einer eindeutigen Klärung der Situation, womit bereits die Hälfte der Aufgabe erledigt ist. Danach kann erst die Änderung erfolgen.

Warum sind für die meisten von uns Konflikte überhaupt so schwer zu lösen?
Weil Konflikte aus mindestens zwei Ebenen bestehen. Die sachliche und die emotionale Ebene. Diese sind theoretisch zwar eindeutig trennbar, in der Praxis aber untrennbar verwoben. Wenn wir uns darüber ärgern, dass die Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze nicht sorgsam genug säubern und zwar bevor sie das Unternehmen verlassen, so sind hier wieder mehrere Komponenten, die uns das Leben schwer machen:

Sachlich:
Der Arbeitsplatz ist zum Arbeitsschluss in sauberem Zustand zu verlassen, das passiert nicht immer.

Emotional:
Ich ärgere mich darüber, dass der Arbeitsraum nicht sauber ist.
Ich ärgere mich darüber, dass meinen Mitarbeitern offensichtlich die Sauberkeit meines Salons unwichtig ist.
Ich ärgere mich darüber, dass es meinen Mitarbeitern offensichtlich egal ist, ob ich mich ärgere.
Ich ärgere mich darüber, dass mich meine Mitarbeiter so wenig würdigen, dass sie mich immer wieder mit der Missachtung meiner Wünsche verletzen.
Ich ärgere mich darüber, dass meine Wünsche der restlichen Welt offensichtlich egal sind.
Ich ärgere mich darüber, dass ich bereits in meiner Jugend nicht genügend gewürdigt wurde.
Ich ärgere mich darüber, dass selbst meine Frau mich nicht in dem Maße würdigt, wie ich es verdiene.

Das Beispiel zeigt auf, dass es eine sachliche Unter-, und eine emotionale Übergewichtung zu nahezu jedem Konflikt gibt. Ich behaupte sogar, dass der emotionale Aspekt grundsätzlich überwiegt.

Also, wo liegt nun das Problem? Das Problem liegt in jedem Einzelnen von uns begraben. Deshalb kann es auch nur von uns gelöst werden.
Wie löse ich Probleme und Konflikte?

Ich nehme die Verantwortung an, dass ich die Macht, die Pflicht und die Chance habe mein Leben zu verändern. Ich akzeptiere und verstehe folgende Behauptungen:

Die Welt ist gerecht – das stimmt nicht!
Die Welt ist fair – das stimmt nicht!
Die Welt muss meine Leistungen anerkennen – das muss sie nicht!
Das habe ich mir doch verdient – das ist nicht so!
Das steht mir zu – das tut es nicht!
Die Welt muss die Dinge so sehen wie ich – das muss sie nicht!

Erst wenn Sie sich auf dieses Szenario einlassen, werden Sie aus dem Konfliktkreislauf heraustreten können und neue Lösungsansätze finden. Eines ist bei der ganzen Geschichte noch sehr hilfreich – jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit. Das verblüffende daran ist, dass diese individuelle Wahrheit für den Einzelnen immer stimmt.

Ich kann Ihnen keine Patentlösung geben, aber wenn Sie es einmal anders ausprobieren, könnte sich für Sie eine neue Welt eröffnen.

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