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Newsletter 11/2009

Planung 2010

Und wieder ist es soweit. Herbstzeit ist Planungszeit. Die Blätter fallen und die Bäume darunter werden sichtbar.

Jetzt ist die Zeit, zu prüfen, was in diesem Jahr bislang gelaufen ist.
Wie hat sich das Personal und Ihr Kundenstamm entwickelt?
Welche Werbemaßnahmen wurden mit welchem Erfolg durchgeführt?
Welche Weiterbildungsmaßnahmen wurden mit welchem Ziel und entsprechendem Erfolg ergriffen?
Wie haben sich die Finanzen entwickelt, wie der Stand der Konten, welche Investitionen wurden getätigt?

Kurzum, das komplette Jahr 2009 ist zu analysieren.

Darauf aufbauend werden natürlich wieder Ziele für das Jahr 2010 formuliert, nach einer geeigneten Strategie und umsetzbaren Konzepten gesucht. Es werden die Mitarbeiter, Umsätze, Kosten, Budgets für Weiterbildung und Werbung geplant. Als Grundlage dienen wieder die Statistiken der Mitarbeiter und aller Betriebsstätten. Prüfen Sie auch, welche Kunden Sie im letzten Jahr gewonnen, aber auch verloren haben.

Folgende Zielsetzungen sind beispielsweise formulierbar:

Sicher haben die meisten mehr als ein Ziel vor Augen, allerdings empfehle ich Ihnen, Schritt für Schritt vorzugehen.

Das Wunderwort lautet: „Konzentration“

Fokussieren Sie sich auf ein, maximal zwei Ziele und kommunizieren Sie diese mit Ihren Mitarbeitern. Ihre Mannschaft sollte wissen, was Sie im kommenden Jahr vorhaben. Fordern Sie Ihre Planungsmappen ab, damit Sie Ihre Planung vorbereiten können. Sprechen Sie Ihre Planung mit Ihrem persönlichen Berater ab.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen wachen Geist bei der Analyse, einen freien Geist bei der Zielsetzung und vor allem einen konsequenten Geist bei der Umsetzung.

...ich bin drin, oder wer nicht drin ist, der ist draußen. Peter Hofmann

Fast 70% der Deutschen sind drin. Wenn wir jetzt noch die zu „Alten“ und zu „Jungen“ abziehen, wage ich die Prognose, dass fast alle drin sind. Was hat das für Folgen?

Folgen für den Endverbraucher:
Er oder sie kann sich 24 Stunden und 365 Tage im Jahr informieren. Das Internet ist zum wichtigsten Informationsmedium geworden (googeln).
Er oder sie können kommunizieren, ohne großen Aufwand, ohne das Haus verlassen zu müssen, ohne ein Risiko eingehen zu müssen (twittern).
Er oder sie können Mitglieder einer kleinen oder großen Gemeinde werden (Blogs).

Folgen für den Friseur:
Der Endverbraucher informiert sich vor einem Besuch über den Salon, den Standort, die Mitarbeiter, die Preise und Leistungen.
Der Endverbraucher liest die Kommentare und Bewertungen über den neuen und den aktuellen Salon.
Der Kunde entscheidet vor dem Besuch anhand des Internetauftritts, ob Sie eine Chance bekommen oder auch nicht.
Wer als Friseur nicht drin ist, kann sich dem Wettbewerb gar nicht erst stellen, er fällt bereits jetzt durchs Auswahlverfahren.

Was wissen wir?
Der Endverbraucher ist online und informiert sich in Ruhe über das bestehende Angebot.
Der Endverbraucher gibt seine Meinung über den Salon und den Besuch gerne weiter und glaubt den vorhandenen Kommentaren.
Der Endverbraucher bewertet den Internetauftritt und den nicht vorhandenen Internetauftritt.
Wer als Friseur nicht im Internet gut vertreten ist, verliert in der Länge Marktanteile.

Was empfehlen wir?
Wenn Sie noch nicht im Internet vertreten sind, so holen Sie das schnellstmöglich nach. Ansprechpartner hierfür ist Herr Wolfgang Keim (Tel.: 0981 - 97 78 91 25)

Überprüfen Sie Ihren Auftritt, wenn Sie einen haben. Folgende Kriterien sollten Sie ansetzen:
Sie sind über Google schnell zu finden. Der Auftritt ist hell, freundlich, gut zu sehen und zu lesen.
Die Bilder sind positiv, angenehm und mit den Themen stimmig. Die Bilder sind noch für das Internet freigegeben.
Die einzelnen Bereiche sind leicht zu finden und eindeutig definiert.
Das Impressum ist vollständig und gut zu finden.
Die Texte sind knackig, kurz und informativ.
Ein Kennenlerngutschein bietet die Möglichkeit zur Neukundengewinnung.
Aktuelles ist wirklich aktuell, bebildert und schnell zu finden.

Die Animation ist auf das Notwendigste reduziert (der User will etwas tun, etwas wissen, etwas bekommen, aber keinesfalls warten.
Wenn Sie Musik im Einsatz haben, so sollte diese schnell und einfach auszuschalten sein, denn ein Chef findet es bestimmt nicht lustig, wenn Ihre Erkennungsmelodie aus dem Rechner ihres Mitarbeiters ertönt.

Sie können die Anforderungen leicht zusammenfassen, Ihr Internetauftritt muss sein: schnell, einfach, informativ, aktuell, animierend & positiv

Wenn er das ist, sind Sie auf dem richtigen Weg, wenn allerdings nicht, so ändern Sie das bitte.

"Aktionen – Ja oder nein?" von Peter Hofmann

„Aktionen ja, aber bitte nicht über den Preis. Ich mache mir doch meinen Preis nicht kaputt. Das hatte ich noch nie nötig. Das brauche ich nicht. Das wollen meine Kunden nicht. Das geht bei uns überhaupt nicht.“

Wenn Sie so oder ähnlich denken, dann sehen Sie sich bitte folgende Statistik an:
Mehr als die Hälfte der deutschen Mitbürger und Mitbürgerinnen hält stetig Ausschau nach Sonderangeboten. Die Jäger und Sammler in unseren Genen lassen grüßen. Natürlich entscheiden Sie als UnternehmerIn, wie Sie arbeiten. Wenn Sie aber nicht mit Aktionen arbeiten, muss Ihnen klar sein, dass Sie erhebliche Chancen links liegen lassen.
Wichtig ist aber, dass die Aktion zu Ihnen und Ihrem Konzept passt. Nicht jede Aktion kann von jedem UnternehmerIn gefahren werden. Bitte sprechen Sie darüber mit Ihrem Berater, er kennt Ihre Zahlen, Daten und Fakten.
Viel Spaß in Aktion.

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