Newsletter 04/2010
„Bilder von Friseuren sagen mehr als tausend Worte“
Bilder sollten selbsterklärend sein. Setzen Sie Bilder ganz bewusst ein. Nehmen Sie sich Zeit bei der Auswahl. Verwenden Sie möglichst immer die gleichen Motive.
Achten Sie auf die Botschaft, die transportiert werden soll. Achten Sie bei der Bildauswahl auch darauf, dass Ihr Bildmaterial nicht in jedem Friseursalon hängt.
Sie wollen sich und nicht die Branche oder einen bestimmten Hersteller verkaufen. Wenn Sie Mitarbeiterbilder einsetzen, was grundsätzlich zu befürworten ist, sollten sie als Werbung für Ihr Unternehmen zu verstehen sein. Zeigen Sie lachende Gesichter, tolle Haarschnitte, strahlende Farben und ein stimmiges Make-up.
Alles andere ist Quatsch! Der Homepagebesucher muss sehen, was Sie können und mit welcher Hingabe und Freude das ganze Team bei der Sache ist. Dann haben wir eine echte Chance für die Neukundengewinnung.
Dass schon immer geworben wurde, zeigt Ihnen das nachfolgende Bild, ein Friseur aus Erfurt, nur mehr als hundert Jahre früher:
Also werben ja, unbedingt aber bitte mit Köpfchen und immer mit Ziel. Ihre Berater helfen Ihnen bei Bedarf sehr gerne.
Die neuen (alten) Plattformen – YOUTUBE und Konsorten.Von Peter Hofmann
Machen Sie sich einmal den Spaß und geben den Begriff „Friseur“ bei YOUTUBE ein. Sie werden erstaunt sein, was Sie da zu sehen bekommen.
Als ich es das erste Mal tat, war ich erschrocken über die magere Qualität vieler Beiträge. Aber ganz offensichtlich geht die Entwicklung hin zum Informationsaustausch auf einem intimeren Niveau.
Damit erschließt sich gerade auch für die Möglichkeiten von Friseuren eine neue Chance. Mit kleinerem Budget können Beiträge präsentiert werden, die den Bedürfnissen der Zielgruppe entgegenkommen.
Im hier aufgeführten Beitrag geht es darum, dass eine junge Auszubildende bei der Arbeit zu sehen ist und erläutert, was es mit der Friseurausbildung so auf sich hat.
Früher machte so etwas der Berufsberater, heute schauen sich Interessierte dies einfach im Internet an. Der Beitrag wurde im Übrigen fast 40.000 Mal angesehen.
Unter Umständen könnten Sie Ihre Vorteile präsentieren, um Mitarbeiter, Auszubildende und nicht zuletzt Kunden zu gewinnen.
Warnung aus aktuellem Anlass
GWE Wirtschaftsinformations GmbH Gewerbeauskunft-Zentrale.de
Der offizielle „Auftritt“ ist natürlich irreführend - den Preis für einen Basiseintrag findet man nur im Kleingedruckten. Die Daten für den Grundeintrag sind bereits maschinell eingetragen.
„Für den einwandfreien Eintrag Ihres Gewerbebetriebes prüfen Sie bitte die Daten zum Basiseintrag und senden uns diese bei Annahme „zurück“. Kein Wort davon, dass es sich hier um ein Werbeschreiben für einen kostenpflichtigen Eintrag in einem kommerziellen Online-Verzeichnis handelt.
Bei einer „Neuakquisition“ von Kunden muss laut Gesetz deutlich herausgestellt werden, dass es noch keine Geschäftsbeziehung gibt.
Dies ist hier nicht der Fall. Der Preis als die Hauptsache eines Vertrags muss an hervorragender Stelle und deutlich genannt werden - hier ist unserer Ansicht nach Arglist am Werk, denn ausschließlich im kleingedruckten Fließtext unter der Überschrift „Leistungsübersicht/Eintragungsdarstellung“ - also an einer Stelle, an der niemand mit einem Kostenhinweis rechnen würde - wird auf die monatlichen Kosten von 39,85 Euro hingewiesen, „monatlich“ wurde mit „mtl.“ abgekürzt, so dass der Leser, der das Formular überfliegt, von einem jährlich zu zahlenden Betrag von 39,85 Euro ausgeht.
Dass eine monatliche Bezahlung gar nicht möglich ist, sondern man den „Marketingbeitrag“ jährlich im Voraus zu bezahlen hat und die Laufzeit 2 Jahre beträgt, davon ist auf der Vorderseite nirgendwo die Rede.
Das von GWE verwendete Formular ist dem der GfW Wirtschaftsmarketing GmbH sehr ähnlich.